Standardmäßig werden die meisten Übersetzungsdateien, je nachdem ob es sich um ein Theme oder Plugin handelt, in einem Subverzeichnis “/languages/” (manchmal auch “/i10n/languages/”) innerhalb des Plugin oder Theme Verzeichnisses gespeichert.
Hier sollte man aber am besten keine eigenen Übersetzungsdateien speichern, da diese automatisch bei einem Update des Plugin oder Theme gelöscht bzw. überschrieben werden.

Der beste Ort, um seine Übersetzungsdateien zu speichern, ist das Standardverzeichnis für WordPress Core Dateien (“/wp-content/languages/”) und seinen Subverzeichnissen “/wp-content/languages/plugins/” (für Plugins) und “/wp-content/languages/themes/” (für Themen). Hier findet man auch schon die ein oder andere Übersetzungsdatei, die bei Updates oder Änderung der Sprache auf einer WordPress Homepage automatisch heruntergeladen wurden. Dort kann den eigenen Übersetzungsdateien bei einem Update nichts passieren.

So bekommen Sie nun ihre beiden Übersetzungsdateien .po & .mo an die richtige stelle.

1. Laden Sie sich die neuesten Übersetzungsdateien (die Sie hier erworben haben) herunter
Diese können Sie über den Link im Bestätigung E-Mail oder in Ihrem Account unter Downloads herunterladen. Es werden immer die aktuellsten Versionen die wir freigegeben haben, herunter geladen. Bitte achten Sie hier auch drauf, das Sie die richtige Anrede herunterladen und installieren.
2. Öffnen Sie die heruntergeladene .zip Datei mit einem geeigneten Programm auf ihrem PC
Unsere .zip Datei können Sie, wie auch die Plugin oder Theme ZIP Dateien, ganz einfach mit Windows oder einem geeigneten Programm entpacken wie z.B. WinZIP, WinRAR, 7-ZIP u.s.w. Eine Anleitung finden Sie auch hier.
3. Starten Sie Ihr FTP Programm
Als FTP Programm können wir Ihnen z.B. WinSCP oder FileZilla empfehlen. Wie sie diese Programme nutzen, können Sie hier nachlesen.
4. Laden Sie nun die beiden (.po & .mo) Dateien, welche sich in dem entpackten Ordner befinden, in die entsprechenden Ordner auf ihrem Server
Also entweder in “/wp-content/languages/plugins/” (für Plugins) oder “/wp-content/languages/themes/” (für Themes). Achten Sie darauf, das nur die beiden Dateien dort hoch geladen werden und nicht der Ordner oder die .zip Datei. Ansonsten findet ggf. WordPress die Übersetzungsdateien nicht und zeigt das Plugin bzw. Theme in seiner Original Sprachen (meist Englisch) an.
5. Jetzt sollte es z.B. so aussehen “/wp-content/languages/plugins/test_plugin-de_DE.po” und “/wp-content/languages/plugins/test_plugin-de_DE.mo”
Dann ist alles richtig hochgeladen und sollte funktionieren. Zum testen einfach das Plugin bzw. Theme aufrufen (am besten im Backend und vorher den Cache leeren) und schauen ob alles richtig angezeigt wird.
6. Fertig

Nun gehen Sie einfach mal auf ihre WordPress Seite. Ihre Übersetzung sollte gleich sichtbar sein.
Sollte dies nicht der Fall sein, bitte schauen das Ihr WordPress Cache bzw. Browser Cache geleert wurde.